Internationalisierungsstrategien - Neue Wege in die Internationalisierung

Forschung und Hochschulausbildung sind heute mehr denn je international vernetzt und auf diesen Austausch angewiesen. In diesem Internationalisierungsprozess sind insbesondere kleinere und mittelgroße Hochschulen besonders herausgefordert, nicht zuletzt, weil die erforderlichen Supportstrukturen in der Regel sehr begrenzt sind. Umso wichtiger sind klare Entscheidungen über anzustrebende Internationalisierungsziele im Kontext der eigenen Hochschulentwicklung und vor dem Hintergrund einer nüchternen Situationsanalyse. Ein aus diesem Klärungsprozess erwachsendes Internationalisierungskonzept muss in der Regel sehr unterschiedlichen Erwartungen gerecht werden und zahlreiche Einflussgrößen angemessen berücksichtigen.

 

Neue Wege in die Internationalisierung

Im Workshop orientieren wir uns am student-life-cycle und betrachten die unterschiedlichen Studienphasen ganzheitlich unter Internationalisierungsaspekten. Dabei ist zu fragen, inwiefern wichtige Aspekte der einzelnen Phasen bei der Erstellung einer eigenen Internationalisierungsstrategie in Betracht zu ziehen sind. Dies wird im Kontext aktueller und sich abzeichnender Entwicklungen im Hochschulbereich, neuer Konzepte und Arbeitsinstrumente sowie sich verändernder hochschulpolitischer Zielsetzungen diskutiert. Die Nutzung digitaler Instrumente, Dienste und Kommunikationsmöglichkeiten ist dabei von rasch wachsender Bedeutung.

Hierzu einige konkrete Beispiele, welche Fragen die aktuelle Internationalisierungsdebatte an deutschen Hochschulen prägen:

  • Welche Möglichkeiten eröffnet die derzeitige Digitalisierung von Hochschulbildung und -kommunikation für die Willkommenskultur an deutschen Hochschulen, für den eigenen internationalen Auftritt und für die Internationaliziation at home?
  • Wie ist den Herausforderungen zu begegnen, die sich aus der wachsenden Zahl neuer internationaler Zielgruppen (Asylsuchende, Flüchtlinge) ergeben?
  • Wie können hochschulische Netzwerke und  strategische Partnerschaften auf internationaler Ebene bei der Gestaltung des Alltags an einer international ausgerichteten Hochschule helfen? Welche Rolle spielt hier Digitalisierung?
  • Endet der Bildungsauftrag der Hochschulen mit der Graduierung der Absolventen, oder ist die Ausgestaltung des Übergangs Hochschule - Arbeitswelt ebenfalls noch Teil eines international ausgerichteten Bildungsauftrages?

Lernziele

Im Rahmen des Workshops sollen mit den Teilnehmer_innen entsprechende Fragen formuliert und Möglichkeiten der operativen Umsetzung im Rahmen einer gewählten Internationalisierungsstrategie erarbeitet werden.

Referenten

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Joachim Metzner, Professor für Sprachwissenschaft und Sprachpädagogik an der Fachhochschule Köln; 1982-1983 Dekan des FB Sozialwissenschaften; 1984-1989 Prorektor für Lehre, Studium und Studienreform, 1989-2012 Rektor/Präsident der FH Köln; 1991-2008 Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen Nordrhein-Westfalen; 1992-2004 Mitglied des Vorstandes des DAAD; 2004-2008 stellvertretender Vorsitzender von uni-assist; 2008-2014 Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Mitglied des Kuratoriums des DAAD und des Lenkungsrats von Gate Germany; Mitglied des Aufsichtsrats der Stiftung Hochschulzulassung und im Lenkungskreis des Hochschulforums Digitalisierung. Honorarprofessor an Universitäten in Wolgograd und Havanna. In mehreren Hochschulräten tätig.

 

Dr. Elisabeth Holuscha hat langjährige Erfahrungen im internationalen Hochschulbereich. Nach Tätigkeiten beim DAAD in Bangkok und  Bonnwar sie 12 Jahre Referatsleiterin für internationale Angelegenheiten an der Fachhochschule Köln, darüber hinaus als Dozentin für internationale Bildungssysteme tätig, Mitglied in Kommissionen und Auswahlgremien, Referentin auf nationalen sowie internationalen Veranstaltungen. Aktuell ist sie beim Projektträger Jülich in verantwortlicher Position in verantwortlicher Position im Kompetenzzentrum Analysen, Studien, Strategien (Kompass) tätig. Mit der Dissertation „Das Prinzip Fachhochschule – Erfolg oder Scheitern“ hat sie im Jahr 2015 an der Philipps Universität Marburg mit Erfolg promoviert.

Teilnehmer: Mitglieder von Hochschulleitungen und Hochschulräten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Stabsstellen, Dekane, Leitungen von International Offices

Arbeits- und Vermittlungsformen: eintägige Veranstaltung mit Präsentationen, Diskussion und Selbstarbeit der Teilnehmer/innen.

Zeit und Ort: 15. Februar 2018, 10:30 - 16:00 h, Hotel Bielefelder Hof, Bielefeld - direkt gegenüber Hbf (<1 Min zu Fuß)

Teilnahmebeitrag: 350 Euro (zuzügl. gesetzliche USt.) für Teilnahme, Arbeitsunterlagen, Mittagmenü und Pausensnacks, Getränke; Teilnahme-Zertifikat

Anmeldung / Tagungsorganisation  - noch ein Platz frei

Zum Anmeldeformular »

oder über Barbara Brinkmann , Tel. 05241 703 3737

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